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„Wer sie jeh gesehen hat, fühlt sich von ihnen verfolgt wie in einem Fiebertraum!“     ( Karl Woermann über Tikis in seiner „ Geschichte der Kunst aller Zeiten und Völker",1900-1911)
Hierzulande gänzlich vergessen, wissen nur noch wenige mit dem Begriff Tiki etwas zu verbinden, und noch wenigere üben sich in der Fertigung eben dieser Artefakte, sei es in traditioneller oder abstrakter Weise.

 

Tiki, was ist dass?

 

Der Begriff Tiki existiert in den Sprachen verschiedener Völker Polynesiens und bedeutet in der Mythologie der Maori so viel wie Mann, Mensch oder auch erster Mensch. Auf den marquesanischen Inseln wird Tiki u. a  auch als der Gott der Künstler verehrt. So verwundert es vielleicht nicht, dass Künstler wie Paul Klee, Max Ernst und Pablo Picasso sich mit diesem Thema beschäftigten. Pablo Picasso war schon um 1910 im Besitz eines original marquesanischen Tikis und fand seine Erleuchtung in der primitiven Kunst der Südsee:
 “Plötzlich wusste ich, warum ich Maler geworden bin!“

Heute  bezeichnen Tiki zumeist aus Holz geschnitzte, aber zum Teil auch in Stein gehauene Ahnenfiguren, die im Ahnenkult einiger Südseekulturen gleichbedeutend mit Götterfiguren sind.
Diese findet man von Neuseeland bis Hawai in den verschiedensten Varianten, wie z.B. die großen Steinköpfe, genannt Moai, auf den Osterinseln .
In den 50er- bis frühen 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts fand die Welle der polynesischen Pop-Kultur, auch Tiki-Kult seinen Höhepunkt in den USA, nachdem Hawaii 1959 zum 50. Bundesstaat der USA wurde .Dabei handelte es sich um eine Modewelle, die in die Gestaltung von unzähligen Kunst- und Alltagsgegenständen, z. B. Cocktailbechern, Lampen, Körperschmuck, Skulpturen usw. Eingang fand. .
 

RIOTURBAN beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Tiki und schafft in diesem Zusammenhang einzigartige aus Holz gehauene Skulpturen, sowohl in traditioneller als auch in abstrakter Form, wobei er immer in ausgewogener Weise den Bogen zum Ursprung dieser Schnitzereien spannt.